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Veröffentlicht: Donnerstag, 29. Dezember 2022 12:52
Wir sind auf gutem, aber erst auf halbem Weg!
DANK VON GANZEM HERZEN
allen, die schon geholfen haben
und für die bewegende und so sehr ermutigende Vertrauensbezeugung und Solidarität, die wir von der Initiative für mehr Demokratie in den letzten Tagen dieses schwierigen, dieses erschreckenden und verunsichernden Jahres erleben dürfen.
Wir erhalten solche Worte:
" Liebes Team von der Initiative für mehr Demokratie,
ich möchte mich ganz herzlich bei euch für euren unermüdlichen Einsatz für mehr Demokratie in unserem Land danken! Ich bin mir bewusst, was für ein großer Schatz es für unsere Gesellschaft ist, wenn Menschen sich so sehr für etwas so Bedeutsames ins Zeug legen.
Vielen Dank!!"
... und wir erhalten auf unseren Hilferuf hin, von vielen Menschen finanzielle Unterstützung, auf die wir zwar gehofft haben, die wir uns aber in diesem Ausmaß, zu dieser Zeit so nicht erwarten konnten.
Jeden Tag brechen vom Schuldenberg kleine und große Brocken, ja ganze Flanken ab. Wir haben den Eindruck, dass wir es schaffen können, diesen Berg ganz los zu werden, aber er steht noch und um wieder freie Sicht zu bekommen, braucht es weitere Hilfe von vielen.
Wir können gestärkt ins neue Jahr gehen!
Euch allen einen herzlichen Dank!
An alle, die schon geholfen haben, aber die Bitte, andere Menschen anzusprechen und sie zu bewegen, sich der Rettungsaktion anzuschließen!
Hier der Brief, mit dem wir uns an Menschen gewandt haben, die uns in den vielen Jahren schon finanziell beigestanden haben und hier die Beschreibung, wie der Schuldenberg entstanden ist.
Mit den Worten von Michael von der Lohe, die wir im Newsletter des Omnibus für Direkte Demokratie zum Jahreswechsel lesen und die so gut sagen, um was es (uns) geht, wollen wir uns bedanken und hoffen wir auf weitere Hilfe von vielen Menschen, die überzeugt sind, dass eine Bürgerdemokratie die Grundlage ist für eine Welt, wie wir sie uns alle wünschen.
Hier der Link und hier ein Auszug aus dem Brief:
"Ursache Mensch
alles was uns in Atem hält und mit Sorge in die Zukunft schauen läßt, ob es die Kriege in der Welt sind, die Energiefragen, die Verteuerungen der Lebenshaltung, die Klimaveränderung, ob das Corona Virus durch eine Zoonose oder durch einen Laborunfall entstanden ist, immer haben wir all dies verursacht. Immer ist der Mensch die Ursache – aber die Lösung ist er auch.
Nichts davon müsste sein. Wir können es beenden, wir können es lösen, wir müssen es erst gar nicht verursachen. Warum fällt uns das so schwer? Fortwährend werkeln wir in unbedachter Weise weiter an unseren Schwierigkeiten, schaffen es, dass die Lösung einer Frage zum nächsten Problem wird. Wieso ist es uns kaum möglich zu stimmigen Lösungen zu gelangen? Entscheiden zu wenige Menschen? Fehlt uns das gute Gespräch? Wer miteinander spricht, von Angesicht zu Angesicht, der schießt nicht auf seinen Nächsten. Wer die Möglichkeit hat, auch einmal von den eigenen Sorgen und Ängsten zu sprechen, der wird erleben, dass er damit nicht allein ist. Wir können uns gegenseitig helfen und stützen. Wir können Wärme aus uns selbst erzeugen."


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Veröffentlicht: Montag, 31. Oktober 2022 13:36
VERLEIHUNG DER DEMOKRATIE-ROSE 2022
an ON. PROF. MARCO BOATO
Im Rahmen der Konferenz "Volksgesetzgebung und Souveränität der Bürger*innen" wurde am 15. Oktober 2022 von der Initiative für mehr Demokratie zum vierten Mal in zehn Jahren die Rose der Demokratie verliehen.
Wer sich besonders um neue Formen und um bessere Verfahren der demokratischen Beteiligung der Bürger*innen an der Suche nach den besten Entscheidungen verdient macht, wird dafür von der Initiative für mehr Demokratie mit der Demokratie-Rose ausgezeichnet.
Eine rote Rose in einem Messglas war 1972 Teil einer künstlerischen Aktion von Joseph Beuys. Sie ist seitdem Symbol für die aus Achtung vor der Würde des Menschen betriebene Weiterentwicklung der Demokratie.
Die Auszeichnung geht heuer an den ehemaligen Senator On. Marco Boato, als Erstunterzeichner des Verfassungsgesetzentwurfes zur Reform der Sonderautonomien der Regionen und insbesondere der autonomen Provinzen Bozen und Trient, der im Jahr 2001 als Verfassungsgesetz Nr. 2 in Kraft getreten ist.
Die Begründung für die Auszeichnung:
Marco Boato hat mit diesem Vorschlag zur Änderung der Verfassung und des Autonomiestatutes die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen für die direkte Ausübung der Gesetzgebung durch die Bürger*innen selbst. Er hat damit einen Prozess der Entfaltung eines in der Folge praktische Anwendung findenden Bewusstseins von der Überzeugung eingeleitet, dass die Demokratie auch von den Bürger*innen selbst gestaltend ausgeübt werden soll. Sie sollen in autonomen Initiativen, gleichberechtigt mit der politischen Vertretung, nicht nur die eigenen Lebensbedingungen bestimmen können, sondern auch die Regeln der Demokratie selbst, nach denen sie die demokratische Entscheidungsgewalt ausüben.