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Gelebte Direkte Demokratie am Beispiel der letzten Volksabstimmungen in der Schweiz

Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger entschieden am Sonntag (15.03.2012) über 5 eidgenössische Vorlagen. Des Weiteren standen zahlreiche kantonale und kommunale Abstimmungen an. Hier eine Übersicht gelebter Direkter Demokratie:

Eidgenössische Abtstimmungen:

Kantonale und kommunale Abstimmungen

Direkte Demokratie ein Mittel gegen die Schuldenkrise

Forscherinnen untersuchten in einer akribischen Fallstudie die Entwicklung der Staatsfinanzen aller 25 Schweizer Kantone in den vergangenen 110 Jahren.

Dabei stellten sie fest: Je stärker die Einwohner in einem Kanton selbst über die Verwendung der Staatsausgaben mitreden können, desto besser ist es dort um die öffentlichen Finanzen bestellt. Während repräsentativ demokratische Staaten wie Italien, Spanien, Irland und Griechenland in ihrem Schuldenberg versinken, gibt es in der direkt demokratischen Schweiz fast jedes Jahr neue Haushaltsüberschüsse (siehe dazu auch den Artikel: Schweiz stoppt Sparkurs).

Direkte Demokratie hält den Staat schlank (Artikel im Handelsblatt)

 

Letten entlassen ihr Parlament mit einer Volksabstimmung

Lettland - Der Korruption und Macht der Oligarchen macht das lettische Volk einen Strich durch die Rechnung. Eine klare Mehrheit von 94,76 entscheidet in einer Volksabstimmung für die Auflösung des Parlamentes. Die Wahlbeteiligung liegt nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders LTV bei 45 Prozent.

Artikel: Die Zeit - Volksabstimmung Lettland löst sein Parlament auf

Market-Umfrage: 4/5 von Direkter Demokratie überzeugt. 2/3 erwarten Qualitätsverbesserung der Politik und gestärktes Politikinteresse

79% der Österreicherinnen und Österreicher sind von den positiven Wirkungen Direkter Demokratie überzeugt. Als Auswirkungen von Direkte Demokratie erwarten 69% Verbesserungen der Qualität der Politik und 65% ein gestärktes Politikinteresse. 58% sehen im Schweizer Modell der Direkten Demokratie ein Vorbild und 56% erwarten sich vom Schweizer Vorbild eine Verbesserung der politischen Ergebnisse. Diese deutliche Meinungslage der Österreicherinnen und Österreicher bringt eine Umfrage des Market-Instituts über Direkte Demokratie zutage.

Braucht die Demokratie mehr Bürgerbeteiligung?

Parlamentarische Demokratie ist nicht ersetzbar, aber zu ergänzen: Dieses diplomatische Fazit ist das Ergebnis einer Veranstaltung des "W-Forums" der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages zum Thema "Braucht die Demokratie mehr Bürgerbeteiligung?". Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts  Infratest-dimap von Juli 2010 forderten über 70 Prozent der Bürger mehr Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungen.
Wie das zu deuten ist, diskutierten der ehemalige Bundesminister Dr. Heiner Geißler (CDU), der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Merkel und die Bundesvorstandssprecherin von "Mehr Demokratie e.V.", Claudine Nierth, am Donnerstag, 23. Juni 2011, im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Bundestages.


Hier eine Zusammenfassung der Beiträge und Diskussion.

Der griechische Weg: Demokratie ist Ramsch

Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen von Frank Schirrmacher

Wer das Volk fragt, wird zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der Märkte und seit vierundzwanzig Stunden auch der Politik. Wir erleben den Kurssturz des Republikanischen.

Es tobt ein Machtkampf zwischen dem Primat des Ökonomischen und dem Primat des Politischen

der ganze Artikel in der FAZ

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